Valentinstag
– Meinem besten Freund Bärrämutzli
28. Januar 2001
Sonntagmorgen früh, Du liegst auf deiner Decke und schläfst.
Ich drücke mich so fest es geht an Dich und Tränen bedecken
Dein warmes Fell. Bilder steigen in mir auf, ich will sie nicht, aber
sie sind da. Ich sehe wie ich Dich ein letztes mal umarme, Dich halte,
wie Du Deine Augen für immer schliesst und ich kann es nicht mehr
hören, Dein Herz wie es schlägt.
Wir machen früh am Morgen einen grossen Marsch und Du bestimmst
den Weg. Da liegen gefrorene Ross - Kastanien und wie immer nimmst Du
Dir eine Kugel davon.
In meinem Leben, meinen Tagen ist so eine grosse Trauer eingekehrt.
Ich möchte lachen und glücklich sein, aber ich bin so oft
traurig und weine. Auf unseren Wegen die wir gehen.....sie haben plötzlich
eine andere Bedeutung bekommen. Gestern hab ich mir diese Gedanken nicht
gemacht, dass wir diesen Weg vielleicht das letzte mal zusammen gehen.
Heute ist alles so anders geworden. Jedes Wegstück, dass wir gemeinsam
zurücklegen, dafür bin ich so dankbar und glücklich,
dass wir es heute noch zusammen erleben.
>zum 16. Februar 2001
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